Pedrera

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Pedrera

Gaudí leistet mit diesem Gebäude Pionierarbeit. So machte seine durchdachte natürliche Belüftung Klimaanlagen überflüssig, jede Wohnung lässt sich durch Stellwände individuell verändern und eine Tiefgarage ist schon vorhanden. Das Gebäude ist eine Beton-Eisen-Konstruktion ohne tragende Wände und Stützmauern. Die schmiedeeisernen Balkongitter sind improvisierte Unikate von Josep María Jujol, der auch in anderen Projekten mit Gaudi zusammenarbeitete.

Die beiden Innenhöfe, einer rund, einer elliptisch, sind Gestaltungsmerkmale, die der Architekt immer wieder verwendete, um die Räume mit ausreichend Licht und frischer Luft zu versorgen.

Schon kurz nach der Fertigstellung war das Mietshaus in Barcelona unter dem Namen La Pedrera (Der Steinbruch) bekannt. Den Namen verdankt es der Fassade mit den vielen Vorsprüngen und seiner wuchtigen Masse, die schon von weitem ins Auge fällt.

Casa Mila war das letzte zivile Gebäude Gaudís, bevor er all seine Energien auf das Kirchengebäude Sagrada Família konzentrierte.

Das Gebäude wurde 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Es gehört der örtlichen Sparkasse (Caixa de Catalunya). Einzelne Wohnungen des Gebäudes sind mit Originalgegenständen aus dem frühen 20. Jahrhundert eingerichtet und können besichtigt werden; andere Wohnungen sind vermietet.

Textquelle: Artikel Casa Milà. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. Oktober 2006, 17:43 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 27. Oktober 2006, 22:35 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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