Albrecht Dürer: Selbstbildnis des Dreizehnjährigen

Albrecht Dürer: Selbstbildnis des Dreizehnjährigen

Albrecht Dürer: Selbstbildnis des Dreizehnjährigen

Das Selbstbildnis des Dreizehnjährigen ist das älteste erhaltene Selbstporträt Albrecht Dürers, der es im Alter von 13 Jahren anfertigte. Gezeichnet hat er das Bild mit dem Silberstift, in dem Jahr, in dem er in der Werkstatt seines Vaters Albrecht Dürer des Älteren eine Lehre zum Goldschmied begann. Der Sohn tendierte selbst allerdings bereits zum Malerberuf.

Der junge Dürer präsentiert sich im Dreiviertelprofil mit Kappe und einem ausgestreckten Zeigefinger, dem sein Blick folgt. Der ausgestreckte Zeigefinger findet sich auch in Darstellungen des Apostels Johannes unter dem Kreuz, wie er überdeutlich auf dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald dargestellt ist.

Albrecht Dürer schuf dieses Bild mit Silberstift, einem Werkzeug, das keine Korrekturen zulässt. Gelernt hat er die Silberstifttechnik in der Goldschmiedewerkstatt seines Vaters.

Die spätere Inschrift zu diesem Porträt lautet:

„Dz hab Ich aus eim spigell nach mir selbs kunterfet im 1484 Jor, do ich noch ein Kint was“

Textquelle: Seite „Dürers Selbstbildnisse“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. Juli 2010, 06:19 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 6. Oktober 2010, 13:26 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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