Notre Dame de Paris

Notre Dame de Paris

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Die Kathedrale Notre-Dame de Paris (Unsere Liebe Frau von Paris) in Paris ist eine der frühesten gotischen Kathedralen Frankreichs. Ihre majestätische Silhouette erhebt sich im Zentrum der Stadt auf der Ostspitze der Seineinsel Île de la Cité (4. Arrdt.).

Die beiden Türme sind 69 Meter hoch, der Dachreiter 90 Meter. Das Kirchenschiff ist im Inneren 130 Meter lang, 48 Meter breit und 35 Meter hoch. Bis zu 10.000 Personen finden in der Kirche Platz.

Geschichte

Die Kathedrale ersetzt einen Vorgängerbau, der unter der Herrschaft des fränkischen Königs Childebert I., (König von 511 bis 558) in den Jahren um 540/550 entstanden und als Kathedrale St. Etienne (Stefansdom) bekannt war. Damit ist ihr Standort - nach denen des Panthéons und einer von Gregor von Tours erwähnten Begräbniskapelle bei der damaligen Nekropole Saint-Marcel - einer der ältesten unter den bekannten christlichen Gebetsstätten innerhalb der heutigen Pariser Stadtgrenzen.

Der Bau wurde im Jahr 1163 unter Bischof Maurice de Sully begonnen und erst 1345 fertiggestellt. Man fragt sich natürlich, warum die erste gotische Kathedrale nicht direkt in der Hauptstadt Paris, sondern in St-Denis erbaut wurde, wenn der gotische Stil doch so eng mit der Geschichte des Königshauses verbunden war. Dazu muss man wissen, dass sich Paris erst in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts als Hauptstadt durchsetzte. In der ersten Jahrhunderthälfte war St-Denis bedeutender. Erst als die Dynastie der Kapetinger ihren Herrschaftsbereich merklich ausdehnte, konzentrierte sich die Macht in Paris.

Textquelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Notre_Dame_de_Paris&oldid=31963199 (Abgerufen: 20. Mai 2007, 21:33 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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