Semperoper

Semperoper

19 Bilder
  • Proben auf der Bühne
  • Dresden: Herbstspaziergang an der Semperoper (31 October 1987)
  • Bundesarchiv_Bild_183-1985-0209-004,_Dresden,_Semperoper,_Zuschauerraum
  • Dresden, Semperoper, Deckenmalerei (9 February 1985)
  • Dresden, Semperoper, Foyer (9 February 1985)
  • Dresden, Semperoper, Zuschauerraum, Ehrenloge (9 Februar 1985)
  • Dresden, Semperoper, Vestibü (9 February 1985)
  • Dresden, Semperoper, Zuschauerraum (9 February 1985)
  • Dresden: Semperoper (17 January 1985)
  • Dresden, zerstörte Semperoper (1945)
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  • Semperoper
  • Semperoper
  • Semperoper Bühne
  • Eigangshalle Semperoper
  • Garderobe
  • Decke, Innenansicht
  • Innenansicht der Semperoper in Dresden
  • Dresden Opernhaus

Die Semperoper in Dresden (offizieller Name: Sächsische Staatsoper Dresden) hat als Hof- und Staatsoper Sachsens eine lange geschichtliche Tradition. Klangkörper der Semperoper ist die traditionsreiche Sächsische Staatskapelle Dresden.

Geschichte des Gebäudes

Der erste Bau

Von 1838 bis 1841 errichtete der Baumeister Gottfried Semper (1803–1879) ein neues königliches Hoftheater, welches allerdings schon am 21. September 1869 einem Brand zum Opfer fiel.

Der zweite Bau

Schon bald wurde von Gottfried Semper ein zweites Gebäude entworfen, das unter Leitung seines ältesten Sohnes Manfred Semper (1838–1913) von 1871 bis 1878 am Theaterplatz erbaut wurde. Der Theaterbau verfügt über eine prachtvolle Innenausstattung. Über dem Portal erhebt sich eine bronzene Pantherquadriga mit Dionysos und Ariadne von Johannes Schilling. Die Westfassade der Hinterbühne zieren das sächsische Wappen, die Figuren „Liebe“ und „Gerechtigkeit“ sowie ein Kopf Gottfried Sempers. Neben dem Eingang stehen die Skulpturen von Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller, in den Seitennischen der Fassade die von William Shakespeare, Sophokles, Molière und Euripides.

Dieser zweite Bau fiel in der Schreckensnacht des 13. Februar 1945 dem Luftangriff auf Dresden zum Opfer.

Der dritte Bau

Nach dem Zweiten Weltkrieg bereiteten 1946–1955 Sicherungsarbeiten sowie konzeptionelle Studien 1968–1976 den Wiederaufbau vor.

Am 24. Juni 1977 erfolgte die Grundsteinlegung und der Wiederaufbau unter der Leitung von Chefarchitekt Wolfgang Hänsch. Anlässlich des 40. Jahrestages der Zerstörung konnte am 13. Februar 1985 die Semperoper mit Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ symbolisch wiedereröffnet werden – es war diese Oper, mit der das Opernhaus am 31. August 1944 geschlossen worden war.

Obwohl sie schon Staatsoper war, erhielt die Oper zusätzlich nach der Wende den offiziellen Titel „Sächsische Staatsoper“. Das extreme Hochwasser der Elbe im August 2002 fügte dem Opernhaus einen Schaden von 27 Millionen Euro zu. Schon drei Monate nach der Hochwasserkatastrophe eröffneten am 9. November 2002 statt wie geplant am 13. August Tänzer und die Sächsische Staatskapelle mit dem Ballett „Illusionen – wie Schwanensee“ die Spielzeit.

Im Rahmen der 800-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt Dresden fand am 13. Januar 2006 der erste Dresdner Opernball seit 1939 statt. Die Bestuhlung war durch Tische und Stühle ersetzt worden. Im Saal, auf den Rängen und in den Logen feierten ca. 2300 Gäste sowie auf dem Theaterplatz etwa 4000 Dresdner.

Textquelle: Artikel Semperoper. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. Mai 2007, 20:34 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 20. Mai 2007, 22:10 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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