Zeichnungen von Vincent van Gogh

Zeichnungen von Vincent van Gogh

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  • Vincent van Gogh: Cypresses (Les Cyprès), 1889
  • Landscape_with_a_church_-_Vincent_van_Gogh_-_dec_1883_-_F1238_JH435
  • Martinuskerk_Tongelre_Vincent_van_Gogh_JH640_feb_1885
  • Portrait_of_the_Postman_Joseph_Roulin_(1888)_van_Gogh_Getty
  • Vincent van Gogh: Kopfbirken und Schafhirt (1885)
  • Van_Gogh_-_In_the_Orchard_-_1883
  • Vincent_van_Gogh_-_Fishing_Boats_at_Saintes-Maries-de-la-Mer
  • Vincent_Van_Gogh_0024
  • Vincent_Van_Gogh_0025
  • Vincent_Willem_van_Gogh_F1416v
  • Vincent van Gogh: Die Anglois-Brücke bei Arles (Die Zugbrücke), 1888
  • Die Langlois-Brücke bei Arles (Die Zugbrücke), aus dem Brief an Émile Bernard, 15 März 1888
  • Van_Gogh_-_Man_with_a_spade_resting_-_1882
  • Van_Gogh_-_Marguerite_Gachet_am_Klavier1
  • Van_Gogh_1883-03,_The_Hague_-_Girl_Kneeling_by_a_Cradle_F_1024_JH_336
  • Van_Gogh_1885-03--1885-04,_Nuenen_-_Study,_Three_Hands,_Two_Holding_Forks_F_1161r_JH_746
  • Willem_van_Gogh_F1470

Über der Aufmerksamkeit, die Vincent van Goghs Gemälden zuteil wird, wird leicht vergessen, dass er auch ein guter und sehr produktiver Zeichner war. Die Zeichnung stand an Beginn seiner Laufbahn als Künstler, und sie begleitete ihn bis an sein Lebensende. Für einige Wochen im Sommer 1888 fertigte er ausschließlich Zeichnungen an, um Ausgaben für die teuren Ölfarben zu sparen.

Van Gogh war überzeugt, dass er, um ein guter Maler zu werden, zunächst das Zeichnen beherrschen müsse. Deshalb begann er 1880, sich anhand von Lehrbüchern – in Ermanglung eines Lehrers – systematisch die Gesetzmäßigkeiten bildnerischer Darstellung, beispielsweise die Perspektive und die Proportionen des menschlichen Körpers, zeichnerisch anzueignen. In den holländischen Jahren stellte er vor allem einfache, bäuerliche Menschen dar sowie Landschaften, unter anderem Ansichten seines zeitweiligen Wohnortes Den Haag. Er zeichnete in meist recht großem Format mit Bleistift oder Feder, teilweise auch mit Kreide oder Kohle. Nachdem Anton Mauve ihn Ende 1881 in die Technik der Aquarellmalerei eingewiesen hatte, fertigte er zudem mit Deckfarben kolorierte Blätter an. In Paris trat die Zeichnung gegenüber der Malerei zunächst in den Hintergrund. Erst ab 1887 zeichnete van Gogh wieder vermehrt, unter anderem farbige Stadtansichten von Paris.

In Arles lernte er als Werkzeug die Rohrfeder schätzen, die er sich von dem dort wachsenden Schilfrohr selber schnitt. Zugleich entwickelte er eine neue Darstellungstechnik: Über einer Bleistift-Vorzeichnung ist mittels Rohrfeder in sehr variantenreichen Strichen, Punkten, Kurven und Spiralen das Motiv wiedergegeben. Viele seiner Zeichnungen aus dieser Zeit stehen in Zusammenhang mit Gemälden. Entweder diente die Zeichnung zur Vorbereitung des Gemäldes, […] dann wieder fertigte er im Nachhinein eine Zeichnung eines gemalten Motivs an. Letztere sollte entweder Dritten einen Eindruck von dem Bild geben oder ihm helfen, bestimmte Fehler zu korrigieren, die er in der gemalten Version sah […]. Aus den letzten Lebenswochen van Goghs datieren zudem farbige Pinselzeichnungen, die die Häuser und Gärten von Auvers darstellen.

Textquelle: Seite „Vincent van Gogh“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. Januar 2011, 21:26 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 31. Januar 2011, 17:17 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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