Hamidiye-Moschee

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Die Hamidiye-Moschee (türk. Yıldız Hamidiye Camisi oder Yıldız Hamidiye Camii) befindet sich im İstanbuler Stadtteil Beşiktaş.

Baugeschichte

Sultan Abdülhamid II. ließ die Moschee durch den armenischen Architekten Sarkis Balyan im Jahre 1885 errichten. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe des Yıldız-Palast-Komplexes.

Hintergrund

Bis zur Erbauung der Hamidiye-Moschee hielt Sultan Abdülhamid II. die Freitagsgebete in verschiedenen Moscheen İstanbuls ab. Mit der Zeit bündelte der Sultan alle Macht und konzentrierte diese im Yıldız-Palast. Zuvor residierte er im Dolmabahçe-Palast, der ihm aber zu unsicher war, sodass er eine Entthronung fürchtete. So verließ der Sultan nur ungern seinen neuen Palast und ließ daher die Hamidiye-Moschee errichten, um so nicht mehr das Palastgelände verlassen zu müssen.

Attentat

1905 überlebte Sultan Abdülhamid II. einen Anschlag. Am 21. Juli 1905 hatte ein belgischer Attentäter im Auftrag der armenischen Daschnakzutjun Dynamit in seinen Wagen gelegt, während der Sultan in der Moschee sein Freitagsgebet verrichtete. Eine Verspätung um einige Minuten rettete dem Sultan das Leben. Es starben 26 Mitglieder des Gefolges des Sultans und 58 wurden verletzt.

Textquelle: Seite „Hamidiye-Moschee“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. März 2011, 23:31 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 21. März 2011, 23:00 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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