Gedenkstätte Buchenwald

Gedenkstätte Buchenwald

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  • Bundesarchiv Bild 183-54728-0001, Gedenkstätte Buchenwald, Ringgrab 3
  • Bundesarchiv Bild 183-54728-0002, Gedenkstätte Buchenwald, Ringgrab 3
  • Bundesarchiv Bild 183-54728-0005, Gedenkstätte Buchenwald, Straße der Nationen
  • Bundesarchiv Bild 183-54728-0006, Gedenkstätte Buchenwald, Straße der Freiheit, Ringgrab 3
  • Bundesarchiv Bild 183-54728-0007, Gedenkstätte Buchenwald, Stelenweg, Stele, Relief
  • Bundesarchiv Bild 183-54728-0008, Gedenkstätte Buchenwald, Stelenweg, Stele, Relief
  • Bundesarchiv Bild 183-56769-0001, Gedenkstätte Buchenwald, Glockenturm
  • Bundesarchiv Bild 183-56769-0002, Gedenkstätte Buchenwald, Straße der Nationen
  • Bundesarchiv Bild 183-56769-0003, Gedenkstätte Buchenwald, Glockenturm
  • Bundesarchiv Bild 183-56769-0004, Gedenkstätte Buchenwald, Straße der Freiheit, Glockenturm
  • Bundesarchiv Bild 183-56769-0005, Gedenkstätte Buchenwald, Stelenweg, Portal
  • Bundesarchiv Bild 183-56769-0007, Gedenkstätte Buchenwald, Ringgrab 3, Straße der Nationen
  • Bundesarchiv Bild 183-56769-0008, Gedenkstätte Buchenwald, Straße der Nationen
  • Bundesarchiv Bild 183-57991-0003, Gedenkstätte Buchenwald, Straße der Nationen
  • Bundesarchiv Bild 183-57991-0004, Gedenkstätte Buchenwald, Ringgrab 2, Glockenturm
  • Bundesarchiv Bild 183-57991-0005, Gedenkstätte Buchenwald, Ringgrab 1, Stelenweg
  • Bundesarchiv Bild 183-57991-0007, Gedenkstätte Buchenwald, Stelenweg, Stele, Relief
  • Bundesarchiv Bild 183-57991-0008, Gedenkstätte Buchenwald, Stelenweg, Stele, Relief
  • Bundesarchiv Bild 183-58959-0002, Gedenkstätte Buchenwald, Mahnmal, Glockenturm
  • Bundesarchiv Bild 183-58959-0003, Gedenkstätte Buchenwald, Mahnmal, Glockenturm
  • Bundesarchiv Bild 183-58959-0005, Gedenkstätte Buchenwald, Stelenweg, Glockenturm
  • Bundesarchiv Bild 183-58959-0006, Gedenkstätte Buchenwald, Glockenturm, Innenansicht
  • Bundesarchiv Bild 183-58959-0007, Gedenkstätte Buchenwald, Mahnmal, Ringgrab 3
  • Bundesarchiv Bild 183-58991-0001, Gedenkstätte Buchenwald, Mahnmal
  • Bundesarchiv Bild 183-58991-0002, Gedenkstätte Buchenwald, Mahnmal
  • Bundesarchiv Bild 183-58991-0003, Gedenkstätte Buchenwald, Mahnmal
  • Bundesarchiv Bild 183-L0815-0019, Gedenkstätte Buchenwald, Glockenturm
  • Bundesarchiv Bild 183-L1114-0300, Gedenkstätte Buchenwald, Eingangstor
  • Bundesarchiv Bild 183-L1114-0301, Gedenkstätte Buchenwald, Straße der Nationen
  • Bundesarchiv Bild 183-L1114-0302, Gedenkstätte Buchenwald, Glockenturm
  • Bundesarchiv Bild 183-L1114-0303, Gedenkstätte Buchenwald, Glockenturm
  • Bundesarchiv Bild 183-L1114-0304, Gedenkstätte Buchenwald, Glockenturm
  • Bundesarchiv Bild 183-L1114-0305, Gedenkstätte Buchenwald, Mahnmal
  • Bundesarchiv Bild 183-T0817-0037, Gedenkstätte Buchenwald, Mahnmal
  • Bundesarchiv Bild 183-T0824-0300, Gedenkstätte Buchenwald, Mahnmal
  • Gedenkstätte Buchenwald, Stacheldrahtzaun, Wegweiser (29 August 1989)
  • Bundesarchiv_Bild_183-54728-0004,_Gedenkstätte_Buchenwald,_Ringgrab_3

Das Konzentrationslager Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Es wurde zwischen Juli 1937 und April 1945 auf dem Ettersberg bei Weimar als Arbeitslager betrieben. Insgesamt waren in diesem Zeitraum etwa 250.000 Menschen aus allen Ländern Europas im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Die Zahl der Todesopfer wird auf etwa 56.000 geschätzt, darunter 11.000 Juden. Während der Annäherung der 3. US-Armee übernahmen am 11. April 1945 die Häftlinge die Leitung des Lagers von der abziehenden SS; bereits seit dem 8. April hatten viele Häftlinge durch Boykott und Sabotage ihre „Evakuierung“ verhindert und die US-Armee per Funk um Hilfe gerufen. Nach Abzug der US-Truppen wurden Teile des Geländes von der sowjetischen Besatzungsmacht als Speziallager Nr. 2 genutzt. Es existierte bis 1950 und forderte 7.000 Todesopfer. Auf dem Gelände des ehemaligen Lagers ließ die Regierung der DDR 1958 die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald eröffnen. Heute finden sich in der ab 1991 neugestalteten Gedenkstätte Buchenwald viele Ausstellungen zur Geschichte des Konzentrationslagers.

Mahnmal und Glockenturm

Das Mahnmal wurde in der Zeit von 1954 bis 1958 gebaut. Der Konzeption liegt das Motto „Durch Sterben und Kämpfen zum Sieg“ zu Grunde. Der Besucher soll dabei weg vom Tod ins Leben gewiesen werden. Die gesamte monumentale Anlage ist in der Form dem Sozialistischen Realismus zuzuordnen. Vom Eingangstor führt eine Treppe hangabwärts. Die Treppe wird von sieben Stelen flankiert, die symbolisch für die sieben Existenzjahre des Konzentrationslager stehen. Die Stelen wurden von den Bildhauern René Graetz, Waldemar Grzimek und Hans Kies entworfen und erstellt. Auf der Rückseite der Stelen stehen Texte von Johannes R. Becher. Am Ende der Treppe befinden sich Grabtrichter. In diesen Erdsenken ließ die SS kurz vor der Befreiung des Konzentrationslagers 1945 etwa 3000 Tote verscharren. Von den Grabtrichtern wurden drei in Form von Ringgräbern zum Bestandteil der Gedenkstätte.

Die Ringgräber sind durch Die Straße der Nationen verbunden. Die Straße der Nationen ist von gemauerten Pylonen mit den Namen von 18 Nationen flankiert. Eine breite gepflasterte Treppe führt zum Glockenturm Turm der Freiheit. Im Inneren des Turmes befindet sich eine Bronzeplatte, unter der Erde und Asche aus anderen Konzentrationslagern liegen. Die Glocke im Turmaufsatz stammt von Waldemar Grzimek. Vor dem Glockenturm steht eine von Fritz Cremer entworfene Figurengruppe zu Ehren des Widerstandskampfes im Lager. Sie wurde 1957–1958 in der Kunstgießerei Lauchhammer in Bronze gegossen und 2002–2005 restauriert.

Textquelle: Seite „KZ Buchenwald“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. Juli 2011, 02:03 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 6. Juli 2011, 11:08 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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