Flagge

Japan

Asien

Regionale Einteilung

Japan ist in acht Regionen eingeteilt: Hokkaidō, Tōhoku, Kantō, Chūbu, Kinki, Chūgoku, Shikoku und Kyūshū. Diese Einteilung ist historisch begründet und spielt heutzutage nur eine untergeordnete Rolle. Politisch ist Japan in Präfekturen gegliedert.

Hauptinseln

Honshū

Honshū (jap. 本州, Hauptprovinz) ist die größte Insel Japans und wird auch als japanisches „Kernland“ bezeichnet. Auf Honshū liegt die Hauptstadt Tokio. Honshū ist etwa 1.300 km lang und hat eine Breite zwischen 50 und 240 km. Die Fläche beträgt etwa 230.500 km², dies entspricht circa 60 % der Gesamtfläche Japans. Die Küstenlinie ist 5.450 km lang. Der höchste Punkt der Insel ist der Berg Fuji mit 3.776 m Höhe. Das Gebiet ist vor allem in der Kanto-Ebene sehr fruchtbar und viele Flüsse fließen dort. Die klimatischen Bedingungen reichen von der kühlen Nordspitze der Insel bis zu subtropischen Zonen im Süden.

Hokkaidō

Hokkaidō (北海道, übersetzt etwa: Nordmeerbezirk) ist die zweitgrößte Insel Japans. Zusammen mit mehreren umliegenden kleinen Inseln bildet sie die nördlichste Präfektur des Landes. Die höchste Erhebung bildet der Asahi mit 2291 Meter über Normalnull. Im Süden grenzt Hokkaidō an die Tsugaru-Straße, die die Insel von Honshū trennt. Die größte Stadt ist Sapporo.

Kyūshū

Kyūshū (九州, dt. neun Provinzen) ist mit einer Fläche von 35.640 km² und 13,44 Mio. Einwohnern (1995) die zweit-bevölkerungsreichste und drittgrößte Insel Japans. Ihr Name stammt von der ursprünglichen Unterteilung der Insel in neun Provinzen. Die Insel Kyūshū ist die südlichste der vier Hauptinseln. Kyūshū ist sehr gebirgig. Auf ihr befindet sich der Aso (1.592 m), der aktivste Vulkan Japans. Andere aktive Vulkane sind der Sakurajima (bei Kagoshima) und der Unzen (bei Nagasaki). Die größte und wichtigste Stadt auf Kyūshū ist Fukuoka mit Hafen, Industrie und zahlreichen Verwaltungen. Kyūshū hat ein subtropisches Klima. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Reis, Tee, Tabak, Speisekartoffeln und Soja. Weiterhin wird Seide produziert.

Shikoku

Shikoku (四国, dt. vier Länder) ist die kleinste der vier Hauptinseln. Sie ist zirka 18.000 km² groß und hat eine Bevölkerungszahl von ungefähr 4,5 Mio. Einwohner. Sie ist in vier Präfekturen eingeteilt: Ehime, Kagawa, Kōchi und Tokushima. Den Namen vier Länder hat die Insel aufgrund der Tatsache, dass sie schon seit der Zeit der Provinzen aus vier Provinzen bestand, nämlich Awa, Sanuki, Iyo und Tosa. Die Grenzen dieser alten Provinzen entsprechen denen der heutigen Präfekturen.

Meere

Nordwestlich der Hauptinseln liegt das Japanische Meer/Ostmeer, im Osten befindet sich der Pazifik. Die Ryūkyū-Inseln grenzen das Ostchinesische Meer im Westen von der Philippinensee im Osten ab, die auch von Süden an die Hauptinseln grenzt.

Nur wenige Kilometer vor der japanischen Ostküste liegt der Japangraben, dessen tiefste Stelle das Ramapotief mit 10.554 Metern ist.

Vor der Ostküste Japans, in etwa beim 36. Breitengrad, treffen sich zwei Hauptmeeresströmungen, der kalte Oyashio aus dem Norden, und der warme Kuroshio aus dem Süden. Ein Zweig des Kuroshio, der Tsushima-Strom, fließt die Westküste hinauf ins Japanische Meer.

Textquelle: Seite „Geographie Japans“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. November 2009, 23:49 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 21. Dezember 2009, 16:04 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
  • Kommentar
  • Versenden

Galerien

Es werden 1 von 1 Galerien angezeigt

Alle Galerien anzeigen