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Äquatorialguinea

Afrika

Geschichte

Um 1500 nahm Portugal das heutige Äquatorialguinea unter dem Namen Fernando Poo in Besitz. 1778 trat es die Kolonie an Spanien ab. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts bildeten Mbini mit den Inseln Bioko und Pagalu die spanische Kolonie „Territorios Españoles del Golfo de Guinea“. Im Ersten Weltkrieg trat 1916 die deutsche Schutztruppe aus Kamerun ins festländische - neutrale - Rio Muni über und ließ sich dort internieren. Die Kolonie erlangte 1963 als Äquatorialguinea innere Autonomie. Unabhängig wurde es am 12. Oktober 1968.

Im Frühjahr 1969 gab es Unruhen, die zur Aufhebung der Verfassung führten und Staatspräsident Francisco Macías Nguema die Errichtung eines Terrorregimes ermöglichten. Am 4. August 1973 wurde eine neue Verfassung in Kraft gesetzt, die die beiden bisher autonomen Provinzen Fernando Póo und Rio Muni zu einem Einheitsstaat machte. Im August 1979 wurde Macías Nguema durch einen Putsch gestürzt.

Textquelle: Artikel Äquatorialguinea. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. Oktober 2006, 09:16 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 31. Oktober 2006, 09:07 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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