Stadt

New York City

Flagge

Geografie

Geographische Lage

New York hat sich von der Insel Manhattan aus verbreitet, die heute sein Zentrum ist und als spitze Felszunge zwischen Hudson und East River vorstößt. Es liegt auf 40,42 Grad nördlicher Breite und 74,00 Grad westlicher Länge an der Ostküste der Vereinigten Staaten in der New York Bay und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Jersey City. Es umschließt die Mündungen des Hudson Rivers und des East Rivers in den Atlantischen Ozean und erhebt sich durchschnittlich sechs Meter über den Meeresspiegel. Gebäude und Infrastruktur der Stadt greifen von den Flussufern in einer Fülle von Vorstädten auf andere Großstädte über und reichen weit ins Land hinein. Die Flüsse trennen Manhattan von den Gemeinden Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island (ursprünglich: Richmond). Das Stadtgebiet hat eine Landfläche von 785,6 km² (Berlin 891,85 km²), das gesamte durchgängig bebaute Gebiet (die Agglomeration) von 8683,2 km². Die New York-Northern New Jersey-Long Island Metropolitan Statistical Area umfasst 17.405 km², die etwas weiter gegriffene New York-Newark-Bridgeport Combined Statistical Area 30.671 km² (das Bundesland Brandenburg 29.478,61 km²).

Manhattan steht auf solidem Felsgrund und ermöglicht es dadurch, auch höhere Bauwerke zu errichten. Es ist in den Flüssen New Yorks von zahlreichen Naturhäfen umgeben, die durch Schiffe mit hohem Tiefgang angelaufen werden können. Der Hudson öffnet den wichtigsten natürlichen Weg ins Hinterland und ermöglicht es, über den Mohawk River bzw. den Champlain-See recht mühelos nach den Großen Seen im Nordwesten bzw. dem Sankt-Lorenz-Strom im Norden zu kommen. In der Breite New Yorks – südlich des Gebiets, das stärker durch Eisberge gefährdet ist – sind die Hauptmassen der europäischen Auswanderer eingefallen. Die Stadt hat auf diesen Grundlagen eine herausragende Stellung in der US-amerikanischen und der Weltwirtschaft errungen.

Geologie

Das Gebiet um die Stadt New York ist ein Teil der atlantischen Küstenebene. Weiter ins Land hinein verwandelt sich die Landschaft allmählich in sanfte Hügel. Auf Long Island und entlang der Küste von New Jersey nach Süden befinden sich Sandstrände.

Die Küstenebene, in der New York liegt, reicht als Vorland der südlichen Appalachen bis Jacksonville. Sie besteht aus Sanden und Tonen, die hauptsächlich von Moränen und fluviatilen Ablagerungen stammen. Langgezogene Nehrungen und Haken sind den seichten, reichgegliederten Ästuaren (Delaware Bay) und den Flussmündungen vorgelagert; im Hinterland folgt ein breiter Gezeitenmarschgürtel. Etwa auf der geographischen Breite von New York, in Long Island, taucht die Küstenebene unter den Meeresspiegel ab.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet ist in fünf Gemeinden (Boroughs) geteilt, von denen jede einem Kreis (County) des Bundesstaates New York entspricht. Jedes Borough untersteht einem Borough President.

Manhattan (New York County) hat 1.564.798 Einwohner (Stand 1. Juli 2003) und eine Landfläche von 59,5 km². Die Gemeinde besteht hauptsächlich aus der Insel Manhattan Island, die vom Hudson River im Westen, vom East River im Osten und vom Harlem River im Nordosten umflossen wird sowie aus weiteren kleineren Inseln, darunter Roosevelt Island, Belmont Island, Governors Island und einem kleinen Stück vom Festland, Marble Hill. Marble Hill war bis zum Bau des Harlem River Ship Canal im 19. Jahrhundert noch Teil von Manhattan Island.

Brooklyn (Kings County) hat 2.472.523 Einwohner und ist damit die bevölkerungsreichste Gemeinde New Yorks. Sie liegt im Südosten der Stadt, am westlichen Ende Long Islands und hat eine Ausdehnung von 182,9 km². Die Stadt Brooklyn wurde nach der niederländischen Stadt Breukelen benannt und 1898 nach New York City eingemeindet.

Queens (Queens County) hat 2.225.486 Einwohner und ist mit einer Fläche von 282,9 km² der größte der fünf Stadtteile von New York. Er liegt im Westen der Insel Long Island. Queens wurde am 1. November 1683 gegründet, als die Kolonie New York in Countys eingeteilt wurde. 1898 wurde der Stadtteil nach New York eingemeindet. Dort liegen auch zwei der größten Flughäfen New Yorks, der John F. Kennedy International Airport und der LaGuardia Airport.

Die Bronx (Bronx County) hat 1.363.198 Einwohner und eine Ausdehnung von 108,9 km². Die früher eigenständige Stadt ist seit dem 1. Januar 1874 die nördlichste der fünf Gemeinden von New York. Sie wurde nach Jonas Bronck, einem Auswanderer aus dem heutigen Schweden und erstem Siedler in diesem Gebiet, benannt. Darauf geht auch die Tatsache zurück, dass bei diesem Stadtteil von New York City immer der Artikel voransteht, also „The Bronx“. Zur damaligen Zeit wurde nämlich, um einen Besuch auf der Farm von Jonas Bronck anzukündigen, gesagt: „We are going to the Broncks“. Heute wird der Name zwar anders geschrieben, aber das Voranstellen des Artikels wurde beibehalten. Außerdem ist die Bronx der einzige Stadtteil New Yorks, der auf dem Festland liegt.

Staten Island (Richmond County) hat 459.737 Einwohner und eine Landfläche von 151,5 km². Sie liegt südwestlich der Insel Manhattan und westlich des auf Long Island gelegenen Stadtteils Brooklyn. Mit Brooklyn ist die Insel über die mautpflichtige Verrazano-Narrows-Brücke verbunden. Im Westen und Norden wird die Insel durch den schmalen Arthur Kill und den Kill van Kull vom Bundesstaat New Jersey getrennt. Nach New Jersey führen die Goethals Bridge, die Bayonne Bridge und den Outerbridge Crossing. Der höchste Punkt der Insel, der Todt Hill, ist auch zugleich der höchste Punkt der Stadt New York. Früher wurde der gesamte Stadtmüll nach Staten Island transportiert und gelagert, da es noch keine Verbrennungsanlagen gab. Diese Müllberge wurden später mit Erde zugeschaufelt und Verbrennungsanlagen eingeführt, doch eine Geruchsbelästigung besteht bis heute. Auch die Trümmer des World Trade Centers wurden nach Staten Island gebracht.

Klima

Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Das Wetter von New York wird überwiegend von den kontinentalen Landmassen im Westen beeinflusst. Die Sommer sind im Allgemeinen tropisch warm und die Winter kalt.

Die Temperatur steigt im Juli und August oft über 30 °C, dazu kommt eine hohe Luftfeuchtigkeit mit teils heftigen Niederschlägen, oft auch Gewittern, was das Sommerwetter oft recht unangenehm macht. Im Januar können die Werte auf unter −20 °C fallen, wobei es oft sonnig ist. Gelegentlich bringt Meeresluft (the Northeasters – der Nordostwind) Feuchtigkeit vom Atlantischen Ozean sowie starke Winde und heftige Regen- oder Schneefälle.

Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 12,5 °C und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 1056,4 Millimeter. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 24,7 °C und der kälteste der Januar mit −0,4 °C im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt im Monat April mit 99,1 Millimeter im Durchschnitt, der wenigste im Oktober mit 73,2 Millimeter im Mittel.

Die tiefste je gemessene Temperatur liegt bei −26 °C im Januar und die höchste bei 41 °C im Juli.

Die Wassertemperaturen an der New Yorker Küste schwanken zwischen durchschnittlich 3 °C und 23 °C.

Textquelle: Seite „New York City“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. Dezember 2009, 17:32 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 27. Dezember 2009, 21:52 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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