Stadt

Essaouira

Flagge
Essaouira

Portrait

Essaouira (arabisch as-Sawirah الصويرة für Die Vollendete) ist eine Hafenstadt mit der kleinen Insel Mogador an der marokkanischen Atlantikküste, nördlich der Stadt Agadir.

Geschichte von Essaouira

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Essaouira heute

Haupterwerbszweige der Stadt sind Fischfang und Fremdenverkehr. Essaouira wird vor allem von Touristen aus den marokkanischen Großstädten besucht, verzeichnet aber auch steigende Besucherzahlen aus Europa. Die Medina von Essaouira wurde im Jahre 2001 in die UNESCO-Liste der schützenswerten Sehenswürdigkeiten der menschlichen Welt eingetragen und zählt somit zum Weltkulturerbe.

Archäologie

Essaouira: Portugiesische Hafenfestung
http://www.reserv-a-rt.de
Hans Peter Schaefer (GFDL)

Essaouira: Portugiesische Hafenfestung

Stadt und Insel Mogador ist ein Forschungsschwerpunkt des DAI. Zusammen mit der Erforschung der spanischen und portugiesischen Westküste untersucht man das Gebiet auf die Aktivitäten der Phönizier, die hier bereits den Handel mit West- und Südafrika kontrollierten. Aber auch die Hinterlassenschaften der Jungsteinzeit werden untersucht, so fanden sich eine große Zahl sogenannter Escargotières, Abfallhaufen, die aus Muschelresten, Schneckengehäusen, Holzkohle und anderen Zeugnissen dafür bestehen, dass die Menschen der Jungsteinzeit von Meeresfrüchten lebten. In der Nähe am Jebel el Hadid entdeckten die Archäologen eine Steinkreisanlage, die offensichtlich aus der Bronzezeit stammt. Für 2007 ist eine neue Grabungskampagne auf der Insel Mogador und dem gegenüberliegenden Festland geplant.

Textquelle: Seite „Essaouira“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. Januar 2009, 15:01 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 5. Februar 2009, 22:08 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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