Stadt

Bamako

Flagge
Bamako

Portrait

Bamako (aus dem Bambara von Bama für „Krokodil“ und Ko für „Rücken“) ist die Hauptstadt Malis. Im Vorort Koulouba liegt das Regierungsviertel von Mali. Die Stadt liegt am Fluss Niger.

Bevölkerung

Bamako hat in der eigentlichen Stadt 1.342.519 Einwohner (Berechnung 2006)[1] und in der Agglomeration 1.690.471 Einwohner (Berechnung 2006).

Geschichte

Bamako wurde um 1650 gegründet, 1883 durch französische Truppen erobert und im Jahre 1908 die Hauptstadt des französischen Gouvernements „Haut Senegal Niger“. Nach Erlangung der Unabhängigkeit von Frankreich (1960) machte man die Stadt zur Hauptstadt des Staates Mali. 1988 war Bamako Tagungsort einer WHO-Konferenz, die unter dem Namen Bamako-Initiative die Gesundheitspolitik Afrikas nachhaltig veränderte.

Wirtschaft

Als Handels- und Industriezentrum (Textilindustrie) ist Bamako der wichtigste Wirtschaftsstandort in Mali. Von Bamako aus führt eine Bahnlinie über Kita, Mahina, Kayes in die Hafenstadt Dakar in Senegal. Bei der berühmt-berüchtigten Rallye Paris-Dakar war Bamako Etappenort.

Textquelle: Artikel Bamako. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. April 2007, 13:21 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 11. Mai 2007, 20:23 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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