Robert Delaunay

Robert Delaunay

*12.04.1885 — †25.10.1941
Robert Delaunay

Portrait

Delaunay lernt von 1902 bis 1904 Bühnen- und Dekorationsmalerei in Belleville. Im Anschluss beschäftigt er sich mit Chevreuls Farbtheorie sowie der Arbeit Cézannes, was ihn schließlich zum Kubismus führt. Im Jahr 1909 schließt er sich dem Kreis kubistischer Maler um Georges Braque und Pablo Picasso an.

Im gleichen Jahr lernt er über den Galeristen Wilhelm Uhde seine spätere Frau und noch Ehefrau Uhdes - die Künstlerin Sonia Uhde-Terk - kennen und ehelicht sie im Jahr darauf.

1911 schließt er sich der Künstlergruppe Der Blaue Reiter an und nimmt im selben und im folgenden Jahr an Ausstellungen dieser Gruppe teil.

Ab 1912 wendet er sich der reinen Farbmalerei zu, die bekannten Fenêtre(Fenster)-Bilder entstehen. Erstmalig entstehen einige der durch Kreisformen geprägten Synchromie-Werke.

Ab 1914 lebt er mit seiner Frau in Portugal und Spanien, bis beide 1921 nach Paris zurückkehren.

Anfang der 30er Jahre setzt er seine Arbeit an den abstrakten Kreisformen fort. 1932 gründet er zusammen mit seiner Frau und anderen die Gruppe Abstraction-Création. Im Jahr 1940 geht das Ehepaar Delaunay aufgrund der deutschen Besatzung nach Südfrankreich, wo Robert Delaunay im folgenden Jahr an einem Krebsleiden stirbt.

Einige seiner Werke wurden postum auf der documenta 1 (1955) und der documenta III im Jahr 1964 in Kassel gezeigt.

Textquelle: Artikel Robert Delaunay. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 6. März 2007, 05:51 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 9. März 2007, 23:37 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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