Mohammed V.

Mohammed V.

*10.08.1909 — †26.02.1961

Portrait

Mohammed V. (* 10. August 1909; † 26. Februar 1961 in Rabat) war ab 1927 Sultan und ab 1957 König von Marokko.

Rabat: Mausoleum von Mohammed V.
Fabien (Public Domain)

Rabat: Mausoleum von Mohammed V.

Mohammed V. wurde 1909 in Fès geboren. Nachdem er seinem Vater Mulai Yusuf (1913–1927) auf den Thron der Alawiden gefolgt war, sympathisierte er mit der Nationalbewegung, die die Unabhängigkeit Marokkos von Frankreich forderte. 1947 unterstützte Mohammed V. öffentlich bei einer Rede in Tanger die Forderungen der Nationalisten. Nachdem Verhandlungen Frankreichs mit Mohammed V. gescheitert waren und auch der Druck oppositioneller Berberstämme unter dem profranzösischen Pascha von Marrakesch, Tihami al-Glawi, erfolglos war, wurde Mohammed V. 1953 abgesetzt. Doch wegen zunehmender Proteste und Unruhen in der Bevölkerung musste Mohammed V. schon 1955 aus seiner Verbannung in Madagaskar zurückgeholt und erneut inthronisiert werden.

Siehe auch: Kolonisierung und Unabhängigkeit Marokkos

Am 2. März 1956 musste Frankreich die Unabhängigkeit Marokkos anerkennen. Auch Spanien räumte bald darauf das besetzte Nordmarokko. Nach der Proklamation zum König (1957) starb Mohammed V. am 26. Februar 1961. Nachfolger wurde sein Sohn Hassan II. (1961–1999).

Textquelle: Seite „Mohammed V. (Marokko)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. Dezember 2008, 01:56 UTC. URL: http://de.wikipedia.org...(Marokko)&oldid=54551665 (Abgerufen: 10. Januar 2009, 00:08 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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