Erich Mendelsohn

Erich Mendelsohn

*21.03.1887 — †15.09.1953

Realisierte Werke

  • Haus der Reinigung „Bet Tahara“ am Jüdischen Friedhof in der Seestraße, Allenstein (Ostpreußen) (heute ul. Zyndrama z Maszkowic, Olsztyn, Ermland-Masuren) (1911–1913)
  • Arbeitersiedlung des Luckenwalder Bauvereins, Luckenwalde (1919–1920)
  • Gartenpavillon der Familie Herrmann, Luckenwalde (1920)
  • Umbau des Verwaltungsgebäudes der Hausleben-Versicherung, Berlin (1920)
  • Einsteinturm (Observatorium auf dem Telegraphenberg) in Potsdam, 1917 oder 1920–1921 (Gebäude), 1921–1924 (technische Einrichtungen). Das in seiner expressionistischen Form das Baumaterial Beton nahelegende Gebäude wurde zum großen Teil gemauert und dann verputzt. Mendelsohn führte dies auf Lieferprobleme zurück, es wird jedoch angenommen, dass Probleme beim Erstellen der Schalung der eigentliche Grund für die Materialwahl waren.
  • Doppelvilla am Karolingerplatz, Berlin (1921–1922)
  • Hutfabrik Friedrich Steinberg, Herrmann & Co, Luckenwalde (1921–1923) mit strengen, kantigen Formen; erstmals zur Verwendung kamen gebogene Stahlträger (Stahlbetonrahmenbinder); der Dunstabzugs- und Belüftungsschacht der Färberei war hutförmig; 1935 erfolgt der Abriss des „Hutes“ durch die neuen Besitzer (Luftwaffe)
  • Umbau und Erweiterung des Verlagshauses Rudolf Mosse, Berlin (1921–1923)
  • Seidenhaus Weichmann, Gleiwitz, Schlesien (1922)
  • Villa Sternefeld, Berlin, (1923–1924)
  • Pelzhaus C. A. Herpich & Söhne, Berlin (1924–1929)
  • Kaufhaus Schocken, Nürnberg (1925–1926)
  • Textilfabrik Rote Fahne in Leningrad (1926) (Ausführung durch S. O. Ovsyannikov, E. A. Tretyakow und Projektleiter H. Pretreaus)
  • Kraftwerksbau an der Uliza Pionerskaja in Leningrad. Konstruktivistische Industriearchitektur und eines der Hauptdenkmäler der Leningrader Avantgarde (1926).
  • Erweiterung und Umbau Kaufhaus Cohen & Epstein, Duisburg (1925–1927)
  • Landhaus für Curt Bejach in Berlin-Steinstücken (1926–1927)
  • Kaufhaus Schocken, Stuttgart (1926–1928). Das im Zweiten Weltkrieg nur leicht beschädigte Kaufhaus, das zusammen mit dem gegenüberliegenden Tagblatt-Turm von Ernst Otto Oßwald (1924–1928) ein beeindruckendes Ensemble moderner Architektur bildete, wurde 1960 von der Stadt Stuttgart unter internationalem Protest zum Abriss freigegeben, zugunsten des heutigen Kaufhausbaus (Galeria Kaufhof, früher Merkur, danach Horten) von Egon Eiermann.
  • Ausstellungspavillon für das Verlagshaus Rudolf Mosse auf der „Pressa“ in Köln (1928)
  • Kaufhaus Rudolf Petersdorff in Breslau (1927–1928)
  • Wohn- und Geschäftskomplex (WOGA) am Berliner Kurfürstendamm 153–156; erbaut von 1927–1931 im Stil der Neuen Sachlichkeit, darin das damals größte Kino von Berlin „Universum“, heute: Schaubühne am Lehniner Platz
  • Jüdischer Friedhof in Königsberg, Ostpreußen (1927–1929)
  • Kaufhaus Schocken in Chemnitz, 1927–1930, bekannt aufgrund der bogenförmigen Front mit horizontalen Fensterbändern
  • eigenes Wohnhaus, Am Rupenhorn, Berlin (1928–1930)
  • Haus des Deutschen Metallarbeiterverbandes (IG Metall) in Berlin-Kreuzberg (1928–1930)
  • Columbushaus, Potsdamer Platz, Berlin (1928–1932), begonnen als Kaufhaus für die „Galeries Lafayette“, nicht zu verwechseln mit dem „Columbia-Haus“ in Berlin-Tempelhof, das 1938 abgerissen wurde
  • Jüdisches Jugendzentrum, Essen (1930–1933)
  • Kaufhaus Doblouggården, Oslo, Norwegen (1932 nach Plänen von Mendelsohn durch Rudolf Emil Jacobsen errichtet)
  • Kaufhaus Bachner, Mährisch Ostrau, 1932–1933
  • De-La-Warr-Pavilion, Bexhill-on-Sea, Sussex (1934)
  • Haus Nimmo, Chalfont St. Giles, Buckinghamshire, England (1933–1935)
  • Haus Cohen, Chelsea, London (1934–1936)
  • Geschäftshaus Gilbey, London Borough of Camden, London (1935–1936)
  • Villa Weizmann, Rechowot bei Tel Aviv (1935–1936)
  • Villa und Bibliothek Salman Schocken, Jerusalem (1934–1936)
  • Hebräische Universität, Jerusalem (1934–1940)
  • Hadassah Universitätskrankenhaus, Jerusalem (1934–1939)
  • Anglo-Palestine-Bank, Jerusalem (1936–1939)
  • Regierungskrankenhaus, Haifa (1937–1938)
  • Synagoge B'Nai Amoona, St. Louis (1946–1950)
  • Maimonides-Hospital, San Francisco (1946–1950)
  • Park-Synagoge, Cleveland, Ohio (1946–1953)
  • Haus Russell, [San Francisco (1947–1951)
  • Emanu-El-Synagoge, Grand Rapids, Michigan (1948–1954)
  • Mount-Zion-Synagoge, St. Paul (1950–1954)

Publikationen von Erich Mendelsohn

  • Erich Mendelsohn: Amerika. Bilderbuch eines Architekten. Berlin, 1926. Nachdruck Da Capo Press, 1976, ISBN 0-306-70830-2
  • Erich Mendelsohn: Rußland - Europa - Amerika. Ein architektonischer Querschnitt. Berlin, 1929.
  • Erich Mendelsohn: Neues Haus - Neue Welt. Mit Beiträgen von Amédée Ozenfant und Edwin Redslob. Berlin 1932. Nachdruck mit einem Nachwort von Bruno Zevi, Berlin, 1997.
Textquelle: Seite „Erich Mendelsohn“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 31. Oktober 2010, 13:16 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 13. Dezember 2010, 21:11 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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