Skulpturenpark des Kröller-Müller Museums (Museen & Sammlungen)

Skulpturenpark des Kröller-Müller Museums

Portrait

Die erste Skulptur im Park der Hoge Veluwe ließ bereits 1915 Helene Kröller-Müller aufstellen. Im Norden des Geländes kam ein Denkmal für Christiaan de Wet vom Bildhauer Mendes da Costa zur Aufstellung. Die Vorbilder für den heutigen Skulpturenpark sind jedoch die seit 1949 stattfindenden Skulpturenausstellungen im Londoner Battersea Park, die seit 1950 im Middelheim Park von Antwerpen gezeigten Ausstellungen und die seit 1954 im wenigen Kilometer vom Kröller-Müller Museum entfernten Park Sonsbeek bei Arnheim stattfindenden Freiluftausstellungen. 1961 entstand dann unter der Leitung von Prof. J.T.P. Bijhouwer der erste Abschnitt des heutigen Skulpturenparks des Museums, der inzwischen auf über fünfundzwanzig Hektar angewachsen ist.

Zwei Bildhauerarbeiten der klassischen Moderne bilden den Auftakt der Arbeiten im Außenbereich. Neben dem Bronzeguss Frau in Hockestellung von Auguste Rodin ist auch der Bleiguss Die Luft von Aristide Maillol. Gleich mehrere Bronzearbeiten besitzt das Museum von Chaim Lipchitz und Barbara Hepworth im Skulpturenpark. Aus Eisenträgern ist die K-Stücke genannte Arbeit von Mark di Suvero und das Spin Out for Robert Smithson genannte Werk von Richard Serra besteht aus drei Stahlplatten und rahmt den Eingang zu einem kleinen Tal des Geländes ein. Die aus fünf Bronzekugeln bestehende Installation Concetto spaziale nature von Lucio Fontana sind ebenso zu sehen wie die Stahlarbeiten Reel I von Phillip King und Säule von André Volten. Aus dem gleichen Material sind die Werke Wandering rocks: dud, slide, crocus, shaft, smohawk von Tony Smith und Palisade von Evert Strobos. Direkt aus der Skulpturenausstellung in Arnheim-Sonsbeek konnte das Museum die überdimensionale, über elf Meter hohe Maurerkelle von Claes Oldenburg erwerben. Darüber hinaus besitzt das Museum Arbeiten von Kenneth Snelson, Cornelius Rogge, David van de Kop, Fritz Wotruba und Joep van Lieshout. Zu den bekanntesten Arbeiten im Park gehört die 20 x 30 Meter große begehbare Betonskulptur Jardin d'émail von Jean Dubuffet. Außerhalb des eigentlichen Skulpturenparks, in der Nähe der Fundamente des von van de Velde ursprünglich geplanten Museumsbaues, steht Henry Moores Skulpturengruppe Drei stehende Motive, Nr. 1, 2, 7.

Textquelle: Seite „Kröller-Müller Museum“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Juni 2008, 15:45 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 14. Dezember 2008, 20:00 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
  • Kommentar
  • Versenden