Geschichte von Essaouira

Geschichte von Essaouira

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Geschichte von Essaouira

Portrait

Der Fischereihafen war bereits den Phöniziern des 7. Jahrhundert v. Chr. und den Römern bekannt. Im Laufe seiner Geschichte entwickelte sich der Ort zum Stütz- und Knotenpunkt des Karawanen- und Seehandels. Zeitweise nutzten Piraten die Stadt als Versteck.

Im Jahre 1506 begannen die Portugiesen mit dem Bau der Hafenbefestigungen. Sultan Mulai Abdelmalek aus der Dynastie der Saadier setzte den Festungsbau im Jahre 1628 fort. 1765 begann der Alawiden-Sultan Sidi Mohamed Ben Abdallah mit dem Ausbau Essaouiras zum zu seiner Zeit größten Seehafen Marokkos. Der französische Gefangene Théodore Cornut wurde mit der Planung der Festungsbauwerke und einzelner Stadtteile beauftragt.

In den folgenden Jahrhunderten baute Essaouira seine wichtige Position als Knotenpunkt im Karawanenhandel weiter aus und gelangte zu erheblichem Wohlstand. Nach der französischen Besetzung Timbuktus im Jahre 1893 verlor die Stadt im Laufe des 20. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung, da ihre wichtigsten Handelsverbindungen unterbrochen wurden.

Medina von Essaouira
Jerzy Strzelecki CC|by|3.0|deed

Medina von Essaouira

In der Zeit nach 1967 war die Stadt das Ziel vieler Hippies.

Die Médina von Essaouira wurde im Jahre 2001 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbe aufgenommen.

Textquelle: Seite „Essaouira“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. Januar 2009, 15:01 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 5. Februar 2009, 22:08 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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