Flussdelta des Mississippi (Geografie)

Flussdelta des Mississippi

Portrait

Das Mississippi River Delta ist eine Landfläche, die sich seit dem Holozän bildet, weil durch den Mississippi River transportierte Schwebestoffe sich vor der Mündung des Flusses ablagern. In den letzten fünftausend Jahren hat sich so die Küste Louisianas um 25–80 km in den Golf von Mexiko vorgeschoben. Das Mississippi River Delta darf nicht mit der Region Mississippi Delta verwechselt werden, die sich rund 500 km weiter nördlich im Westen des Bundesstaates Mississippi befindet.

Das rund 12.000 Quadratkilometer umfassende Flussdelta ist ein ökologisch wichtiger Bestandteil des Golfs und macht 40 Prozent der salzigen Marschlandschaften in den Contiguous United States aus. Es ist ein bedeutender Fangplatz für die Fischerei, unter anderem für Shrimps, Krabben und Flusskrebse. Durch das Flussdelta fahren zahlreiche Schiffe. Ein großer Teil des in die Vereinigten Staaten verschifften Erdöls wird in Port Fourchon, Louisiana angelandet.

Ein Mündungsarm des Mississippi ist der Atchafalaya River, der westlich ins Meer mündet. Im Nordosten bildete sich der Lake Pontchartrain.

Aktuell, im Mai 2010, droht dem Delta eine Ölpest vor dem Hintergrund der Katastrophe der Ölinsel Deepwater Horizon.

Textquelle: Seite „Flussdelta des Mississippi“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18. Mai 2010, 05:45 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 20. Mai 2010, 11:37 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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