DADA: Dadaismus

DADA: Dadaismus

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DADA: Dadaismus

Portrait

Der Dadaismus war eine künstlerische und literarische Bewegung, die 1916 in Zürich von Hugo Ball, Richard Huelsenbeck und Hans Arp gegründet wurde und sich durch Ablehnung "konventioneller" Kunstformen - die oft parodiert wurden - und althergebrachter, bürgerlicher Ideale auszeichnete.

Der Begriff Dadaismus ist der heute üblicherweise für diese Kunstrichtung verwendete Begriff. Innerhalb der Dada-Bewegung wurde dieser Begriff jedoch nicht verwendet, da er einen "ismus" oder eine Ideologie repräsentiert. Die Künstler der Dada-Bewegung haben sich jedoch nicht als Ideologen, sondern als das genaue Gegenteil verstanden.

Kurz darauf entstand eine Gruppe Berliner Dadaisten (u.a. George Grosz, Raoul Hausmann, Hannah Höch und John Heartfield), welche stark politisch orientiert waren, sowie die hannoverschen Dadaisten um Kurt Schwitters, die bewusst keine klaren Aussagen in ihrer Kunst darstellten. Auch in anderen europäischen Staaten und in den USA gab es dadaistische Ansätze; diese waren aber weniger bedeutend. Nur wenige Dadaisten haben für sich in Anspruch genommen, Politik bzw. Philosophie mit verschiedenen Kunstformen zu verbinden.


Textquelle: Artikel Dadaismus. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. Oktober 2006, 05:33 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 1. November 2006, 22:22 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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