Pegasus (Astronomie)

Pegasus

Portrait

Lateinisch: Pegasus, Genitiv: Pegasi, Abkürzung: Peg
Rektaszension: 21h 5m bis 0h 15m
Deklination: +2° bis +36°
Fläche: 1121 Quadratgrad, Rang 7
Sichtbar auf Breitengraden: 90° Nord bis 65° Süd
Beobachtungszeitraum für Deutschland: Herbst
Anzahl der Sterne mit Größe <3m: 5
Hellster Stern: Enif (ε Pegasi, Größe: 2,39m )
Meteorströme: Pegasiden
Nachbarsternbilder: Andromeda, Eidechse, Schwan, Fuchs, Delphin, Füllen, Wassermann, Fische

Beschreibung

Der Pegasus ist ein ausgedehntes Sternbild am Herbsthimmel, das ein auf dem Kopf stehendes fliegendes Pferd darstellen soll. Die Sterne γ, α, β und Sirrah Körper – wobei Sirrah eigentlich zur Andromeda gehört. Die Sterne ζ, θ und ε formen den Hals und Kopf des Pferdes. Diese Sterne führen zum Kugelsternhaufen M 15.

Geschichte

Pegasus gehört zu den 48 Sternbildern der antiken Astronomie, die von Ptolemäus erwähnt wurden.
51 Pegasi war der erste Stern (nach unserer Sonne), bei dem ein Planetensystem nachgewiesen wurde. Bei der Auswertung des Spektrums zeigte sich, dass der Stern von einem Planeten von der Größe des Jupiter umkreist wird.

Mythologie

Der griechischen Mythologie nach war Pegasus ein geflügeltes Pferd, das dem Hals der todbringenden Medusa entsprang, nachdem Perseus ihr das Haupt abschlug.
Das Flügelross entfloh und wurde später von Bellerophon eingefangen, der mit ihm zahlreiche Abenteuer erlebte. Als sich aber Bellerophon zu den Göttern aufschwingen wollte, zog er sich den Zorn des Zeus zu. Zeus sandte eine Bremse aus, die Pegasus stach. Das Ross scheute und warf Bellerophon ab, der unsanft auf der Erde landete. Pegasus flog weiter zum Olymp und trägt seither die Blitze des Zeus.

Textquelle: Artikel Pegasus (Sternbild). In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. Februar 2007, 01:31 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 11. Februar 2007, 21:38 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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