Peñón de Alhucemas

Peñón de Alhucemas

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Peñón de Alhucemas, vor der marokkanischen Küste
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Peñón de Alhucemas, vor der marokkanischen Küste

Peñón de Alhucemas (Peñón: spanisch für Felsblock) ist eine zu Spanien gehörende knapp 2 ha große Insel vor der Küste Nordafrikas, die 400 m vor der marokkanischen Mittelmeerküste nahe der Stadt Al-Hoceima liegt. Sie wird direkt von der Regierung in Madrid verwaltet, gehört nicht zu einer der Autonomen Regionen Spaniens und ist somit eine Plaza de soberanía. Sie gehört zur EU und zur Eurozone.

Einen ähnlichen Status haben die Städte Ceuta und Melilla sowie die Regionen Peñón de Vélez de la Gomera und die Inseln Islas Chafarinas und die Isla del Perejil.

Der Peñón de Alhucemas wird zusammen mit den nahen Eilanden Mar und Tierra auch als Islas Alhucemas bezeichnet. 1560 wurden die zusammengenommen nur 0,06 km² großen Inseln während der Türkenkriege vom regionalen Sultan an Spanien abgetreten. 1921 gab es während des Rifkriegs den Versuch einer Einnahme durch Abd el-Krim. Der Peñón de Alhucemas wird lediglich von einer kleinen Garnison militärisch genutzt und ansonsten nicht bewohnt. Der Turm einer ehemaligen Kirche ist weithin sichtbar. Auf den Inseln gibt es keinen Hafen, nur einen Ankerplatz.

Textquelle: Seite „Peñón de Alhucemas“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Januar 2010, 05:48 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 17. Januar 2010, 22:36 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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