De Stijl

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Portrait

Mit De Stijl wird eine niederländische Gruppe von Malern, Architekten und Designern bezeichnet, die sich 1917 in Leiden gründete und um eine Zeitschrift gleichen Namens gruppierte.

Gründungsmitglieder waren der Maler und Kunsttheoretiker Theo van Doesburg, die Maler Piet Mondrian und Georges Vantongerloo, die Architekten Robert van´t Hoff, J.J.P. Oud und Jan Wils, die Maler Vilmos Huszàr und Bart van der Leck, sowie der Dichter Antony Kok. Bis 1922 verließen acht der anfänglich zehn Mitglieder die Gruppe, dafür kamen neue hinzu, u. a. die Architekten Gerrit Rietveld (1918) und Cornelis van Eesteren (1922) und der Maler Friedrich Vordemberge-Gildewart (1924).

Die Vorstellungen der Künstler, die De Stijl gründeten, standen unter dem Einfluss des Kubismus und der kunsttheoretischen Publikationen Wassily Kandinskys. Ihr Anliegen war es, sich vollständig von den Darstellungsgrundsätzen der traditionellen Kunst abzuwenden und eine neue, völlig abstrakte Formensprache zu erarbeiten, die auf der Variation von wenigen elementaren Prinzipien der bildnerischen Gestaltung (waagerecht/senkrecht, groß/klein, hell/dunkel und den Grundfarben) beruhte.

Die Kunstzeitschrift De Stijl erschien mit Unterbrechungen monatlich bis 1928. Doch schon Jahre vorher begann sich die Gruppe aufzulösen. 1925 schied Mondrian wegen Meinungsverschiedenheiten mit Doesburg aus der Stijl-Bewegung aus. Auch andere Künstler gingen neue Wege und trugen so auch dazu bei, die „De Stijl“ – Theorie zu verbreiten und weiter zu entwickeln. Nach dem Tod van Doesburgs 1931 erschien zu Ehren des Verstorbenen noch eine Sonderausgabe der Zeitschrift.

Ideen- und kunstgeschichtlich besteht eine enge Beziehung zum deutschen Bauhaus.

Textquelle: Artikel De Stijl. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. Oktober 2006, 05:14 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 3. November 2006, 12:27 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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