Geschichte der Stadt Zürich (Geschichte)

Geschichte der Stadt Zürich

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Die Stadt Zürich bestand zwar als Turicum schon zu römischer Zeit, stieg aber erst im Mittelalter in die Reihe der grösseren Schweizer Städte auf. Die Herrscher des Heiligen Römischen Reiches erwählten die Stadt an der Limmat als Standort für zwei bedeutende geistliche Stiftungen um die Kultstätten der Stadtpatrone Felix und Regula, die Zürich prägten: Das Grossmünster- und das Fraumünsterstift.

1262 sicherte das Privileg der Reichsunmittelbarkeit die nicht fühlbare Herrschaft eines fernen deutschen Königs. Zürichs Beitritt zur entstehenden Eidgenossenschaft 1351 bedeutete für die Stadt – aber auch für die Eidgenossen – einen längerfristigen Schutz vor den Expansionsgelüsten lokaler Adelsgeschlechter, allen voran der Habsburger. Zusammen mit Bern bestimmte Zürich zeitweise als Vorort die Politik des aufstrebenden Staatenbundes.

Seit der Reformation Ulrich Zwinglis gehört Zürich zu den geistigen Zentren des reformierten Bekenntnisses. Dem Status des «Rom an der Limmat» kam es zu, dass sich Zürich seit 1648 im gleichen Rang wie Venedig als souveräne Stadtrepublik betrachtete. Im 18. Jahrhundert galt Zürich hingegen eher als «Athen an der Limmat», dank vieler Gelehrter wie etwa Johann Heinrich Pestalozzi, Johann Kaspar Lavater und Johann Jakob Bodmer sowie seiner wichtigen Position als Handelsstadt.

Erst nach massivem äusseren Druck erlangte die beherrschte Landschaft mit der Gründung des Kantons Zürich schrittweise Gleichberechtigung. Seit dem 19. Jahrhundert gilt Zürich als heimliche, zumindest wirtschaftliche Hauptstadt der Schweiz.

Textquelle: Artikel Geschichte der Stadt Zürich. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. November 2007, 21:30 UTC. URL: http://de.wikipedia.org... (Abgerufen: 5. Dezember 2007, 11:37 UTC) Lizenz: CC-by-SA-3.0
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